3 Tote in 2 Jahren: Thailand schließt Campingplatz nach Elefantenangriff

upday.com 2 godzin temu
Asiatische Elefanten verlieren immer mehr ihres ursprünglichen Lebensraums. (Archivbild) Carola Frentzen/dpa

Ein 69-jähriger Thai starb nach einer Elefantenattacke im Khao-Yai-Nationalpark. Die Behörden reagierten umgehend: Der betroffene Campingplatz wurde geschlossen, Ranger überwachen Touristengebiete nun rund um die Uhr.

Der aggressive Bullelefant hatte laut der Zeitung Bangkok Post bereits drei Menschen in den vergangenen zwei Jahren getötet. Der Gouverneur der Provinz Nakhon Ratchasima, Anupong Suksomnit, ordnete nach dem jüngsten Vorfall die Sperrung des Campingplatzes an.

Verschärfte Sicherheitsmaßnahmen

Die Behörden verstärkten die Vorkehrungen auch in anderen Parks. Im Thap-Lan-Nationalpark östlich von Khao Yai patrouillieren Sicherheitskräfte für mehrere Monate an den wichtigsten Touristenattraktionen. Dort leben rund 200 Elefanten.

Touristen werden angewiesen, bei Begegnungen mit Wildelefanten ruhig das Gebiet zu verlassen und sich in Gruppen zu bewegen. Die lokale Naturschutzbehörde warnt: Die Tiere dringen vermehrt in bewohnte Gebiete ein, besonders während der Trockenzeit.

Zunehmende Mensch-Tier-Konflikte

Wildelefanten suchen zunehmend in Wohngebieten nach Nahrung, durchwühlen Müll und nähern sich Stadtzentren. Die Tiere zeigen dabei kaum Scheu vor Menschen oder Fahrzeugen.

Der Khao-Yai-Nationalpark liegt etwa 200 Kilometer nordöstlich von Bangkok und gehört zum Unesco-Welterbe. In Thailand leben laut WWF-Daten von 2023 zwischen 4.000 und 4.500 Elefanten in freier Wildbahn. Die Internationale Union für die Erhaltung der Natur stuft Asiatische Elefanten als stark gefährdet ein – vor allem wegen massivem Lebensraumverlust.

Elefanten gelten in Thailand als Nationaltiere und werden von der Bevölkerung tief verehrt. Sie stehen im Königreich unter gesetzlichem Schutz.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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